Pressemeldungen der kfbö |
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| Überblick: |
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Bevölkerung bereit zum Teilen mit Benachteiligten |
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| Erfolgreiche Zwischenbilanz der Aktion Familienfasttag
2010 Die Katholische Frauenbewegung Österreichs kann eine erste erfolgreiche Zwischenbilanz der Aktion Familienfasttag 2010 ziehen: Mehr als 1,8 Millionen Euro wurden bisher auf PSK 1.250.000 zugunsten von benachteiligten Menschen in den armen Ländern des Südens überwiesen. Dies entspricht dem langjährigen Durchschnitt des Sammelergebnisses zu diesem Zeitpunkt. Die Spenden werden umgehend zur Finanzierung von Projekten in Asien und Lateinamerika weitergeleitet, die Frauen helfen, ihre Situation selbst nachhaltig zu verbessern. „ Dieses erste Zwischenergebnis der Aktion Familienfasttag 2010 zeigt, dass die österreichische Bevölkerung ein Herz für Menschen in Not hat und zum Teilen mit ihnen bereit ist. Es macht aber auch deutlich, dass die seit mehr als 50 Jahren bestehende Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung geschätzt und deshalb von vielen Menschen jedes Jahr unterstützt wird. Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern, die sich trotz Wirtschaftskrise und einer immer größer werdenden Zahl von Spendenaufrufen an dieser Solidaritätsaktion beteiligen.“ Margit Hauft, die Vorsitzende der kfbö, dankt aber auch ganz besonders jenen tausenden Frauen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement in den Pfarren die Aktion Familienfasttag so erfolgreich machen. Unter dem Motto „Teilen macht stark“ bittet die kfb alljährlich in der Fastenzeit um Spenden für Frauenförderungsprojekte, wie z.B. Bildungsprogramme über Gesundheitsvorsorge und Hygienemaßnahmen, Ernährung, Wasserqualität und biologische Landwirtschaft in Indien oder Ausbildung von Sozial- und EntwicklungsarbeiterInnen für arme, ausgegrenzte Bevölkerungsgruppen auf den Philippinen. Weiters werden z.B. Frauen in Kolumbien bei ihrem gewaltfreien Kampf gegen den Bürgerkrieg und für die Durchsetzung der Menschenrechte unterstützt. 10.
Mai 2010
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Politik braucht konkrete Solidarität |
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| Katholische Frauenbewegung Österreichs protestiert gegen
geplante Kürzung der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
– UN-Millenniumsziele zur internationalen Armutsbekämpfung müssen
eingehalten werden
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) nimmt mit
Bestürzung zur Kenntnis, dass im Rahmen der geplanten Budgetsanierung
die Mittel für die österreichische Entwicklungszusammenarbeit
weiter drastisch gekürzt werden sollen. Sie fordert die Bundesregierung
auf, die Finanzierungszusagen zur internationalen Armutsbekämpfung
einzuhalten und die UN-Millenniumsziele nicht zu ignorieren. Die kfbö protestierte bereits schriftlich bei Bundeskanzler Werner Faymann sowie Außenminister Dr. Michael Spindelegger gegen die geplante Kürzung der entwicklungspolitischen Fördermittel. Sie hofft, dass die Mehrzahl der Nationalratsabgeordneten ihre Verantwortung gegenüber internationalen Verpflichtungen bekundet und diese Sparpläne ablehnt. 24. April 2010 |
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Christinnen haben nicht zu sexueller Gewalt geschwiegen |
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| Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, weist Pauschalverurteilung der katholischen Kirche wegen sexuellem Missbrauch zurück – Katholische Frauenbewegung kämpft seit mehr als 20 Jahren gegen sexuelle Gewalt Gegen eine Pauschalverurteilung der katholischen Kirche wegen des Umgangs
mit sexuellem Missbrauch und Gewalt gegen Kinder und Jugendlichen wendet
sich die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs,
Margit Hauft. „Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzt
sich seit mehr als 20 Jahren mit dem Problem sexueller Gewalt gegen Kinder
und Frauen auseinander. Wir haben nicht geschwiegen, sondern immer wieder
an die Kirchenleitung appelliert, sexuelle Gewalt nicht weiter zu tabuisieren
und Maßnahmen zu deren Bekämpfung zu setzen. Als größte
katholische Laienorganisation im Land sind wir ein wesentlicher, aktiver
Teil der katholischen Kirche Österreichs und lehnen deshalb jede
Pauschalverurteilung der Kirche strikt ab.“ 12. März 2010 |
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Kein Schweigen zu häuslicher Gewalt |
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Infokampagne der Katholischen Frauenbewegung Österreichs über Frauenhelpline Die Katholische Frauenbewegung Österreich möchte, dass jede Frau den Notruf für Opfer von Gewalt kennt. Deshalb verteilt sie im Rahmen der von 25. November bis 10. Dezember 2009 dauernden internationalen Initiative „16 Tage gegen Gewalt an Frauen” Informationsmaterial über die Frauenhelpline 0800 222 555, das vom Frauenministerium und dem Verein autonomer österreichischer Frauenhäuser produziert wurde. Seit Jahren fordert die kfbö ihre rund 200.000 Mitglieder auf, das
Schweigen über häusliche Gewalt zu brechen und sich an professionelle
Beratungsstellen zu wenden. „Leider dominiert noch immer bei vielen
Gläubigen das heile Bild von der friedvollen, christlichen Familie,
obwohl immer häufiger die Realität anders ist. Wir fordern deshalb
neuerlich mehr Bewusstseinsarbeit zu dieser Problematik in den Pfarren
und Gemeinden“, betont kfbö-Vorsitzende Margit Hauft. 19. November 2009 |
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